Tagesordnungspunkt

TOP Ö 15: Verbund Oldenburger Münsterland; Mitglieds- und Investitionssonderbeitrag

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Sitzung:30.03.2017   KT/048/2017 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Vorlage:  V-KUL/17/085 

Der Kreistag beschloss einstimmig bei einer Stimmenthaltung Folgendes:

 

Vorbehaltlich der Mittelbereitstellung in gleicher Höhe durch den Landkreis Vechta wird dem Verbund Oldenburger Münsterland e.V. ab 2017 ein jährlicher Mitgliedsbeitrag in Höhe von 280.000,00 € gewährt. Daneben erhält der Verbund für die Jahre 2017-2019 Sonderbeiträge in Höhe von bis zu jeweils 160.000,00 € für 2017, 110.000,00 € für 2018 und 85.000,00 € für 2019.

 

 


Kreistagsabgeordnete Wichmann, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Freizeit, trug den Sachverhalt gemäß Vorlage V-KUL/17/085 vor.

 

Kreistagsabgeordnete Dr. Kannen, Vorsitzende der Gruppe GRÜNE/UWG, teilte mit, dass sie dem heutigen Beschluss zur Finanzierung des neuen Marketingkonzeptes zustimmen würde. Doch durch ein neues Logo und einen neuen Slogan sei das Image des Oldenburger Münsterlandes (OM) noch nicht verbessert. Sie trug sodann Slogans vor, die nach dem Muster des neuen OM-Slogans „Viel grün, viel drauf“ gebildet worden seien und andere Merkmale dieser Region beinhalteten.

Überdies wies sie darauf hin, dass laut dem Präsidenten der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, Carl-Albrecht Bartmer, es einfacher sei, einen Stall in Cloppenburg als in Sachsen-Anhalt genehmigt zu bekommen. Die sei ein Beispiel dafür, wie die Region Oldenburger Münsterland gesehen würde. Es würde nach ihrer Auffassung nicht ausreichen, dem OM zur Aufbesserung des Images einen grünen Anstrich zu verpassen. Die Gruppe GRÜNE/UWG würde einen kritischen Blick auf die Umsetzung des neuen OM-Logos haben.

 

Kreistagsvorsitzender Hackstedt weist die Vorwürfe gegen die Verwaltung zurück.

 

Kreistagsabgeordneter Schröer machte darauf aufmerksam, dass zuerst dem Kreistag des Landkreises Cloppenburg durch den Kreistagsabgeordneten Wesselmann Transparenzmangel vorgeworfen worden sei und nun durch die Kreistagsabgeordnete Dr. Kannen eine schlechte Aufgabenerfüllung. Er empfinde dies als eine Unverschämtheit und ihre Äußerungen sei auch eine Wählerschelte, die pauschal formuliert so nicht hinnehmbar sei.