Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Verkehrsunfallbericht 2015 der Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta

BezeichnungInhalt
Sitzung:12.04.2016   VERK/044/2016 
Beschluss:zur Kenntnis genommen
DokumenttypBezeichnungAktionen

Herr PKH Heppner trug den Verkehrsunfallbericht 2015 der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta anhand der Anlage zu TOP 4 vor.

 

Hinsichtlich der Wildunfälle erkundigte sich Frau Kreistagsabgeordnete Hollah, ob die in Lastrup aufgestellten Schilder (roten Dreibeine) auf ein Projekt zurückzuführen seien. Hierzu erläuterte Herr PKH Heppner, dass diese Zeichen dort aufgestellt würden, wo sich ein Wildunfall ereignet habe. Bei der Aktion in Lastrup handele es sich um kein Projekt der Polizei oder Kreisjägerschaft. Diese Zeichen in Lastrup seien, so Herr Wach, anscheinend von Jägern aufgestellt worden.

 

Herr Kreistagsabgeordneter Trenkamp erkundigte sich nach den Unfallzahlen mit e-bikes. Herr PKH Heppner teilte hierzu mit, dass der Anteil der e-bikes im Straßenverkehr zugenommen hätte. Gleichzeitig seien aber die Unfallzahlen mit e-bikes nicht angestiegen, obwohl sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht würden.

 

Sowohl Herr Kreistagsabgeordneter Rosenbaum als auch Herr Kreistagsabgeordneter Trenkamp gaben zu bedenken, dass e-bike-Fahrer aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, die mit diesen Fahrzeugen erreicht werden könnten, die Verkehrssituation nicht richtig einschätzen könnten und dadurch Unfälle verursachen würden. Herr Kreistagsabgeordneter Poppe konnte aus eigener Erfahrung berichten, dass als Unfallverursacher auch Kraftfahrzeugführer in Frage kämen. Diese würden Fahrräder (auch motorisierte) auf der Fahrbahn häufig nicht akzeptieren und könnten teilweise auch die Geschwindigkeit dieser Fahrzeuge nicht einschätzen.

 

Herr Wach erläuterte, dass Fahrradfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer die Fahrbahnen nutzen dürfen. Dies sei vielen Kraftfahrzeugführern nicht bekannt. Zudem würden die Geschwindigkeiten von e-bikes oft falsch eingeschätzt.

 

Auf Nachfrage von Herrn Kreistagsabgeordneten Roder teilte Herr PHK Heppner mit, dass, sofern ein Unfall aufgrund verschiedenster Ursachen geschehe, sämtliche Ursachen registriert würden.

 

Auf die Frage von Frau Kreistagsabgeordneter Dr. Kannen, ob es Statistiken gäbe, die den Anteil von Männer und Frauen an Unfällen dokumentieren, erläuterte Herr PHK Heppner, dass es solche Statistiken gäbe, er diese jedoch nicht präsent habe. Diese könnten aber erstellt werden. Gleiches gelte für die von Herrn Kreistagsabgeordneten Loots angefragte Statistik hinsichtlich Fahrradunfällen und Unfällen mit e-bikes.