Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Präsentation der Wachstumsregion Hansalinie

BezeichnungInhalt
Sitzung:26.09.2013   PLA/027/2013 
Beschluss:zur Kenntnis genommen
DokumenttypBezeichnungAktionen

Zu diesem Tagesordnungspunkt trug Herr Andreas Thielscher, der Leiter der Geschäftsstelle der Wachstumsregion Hansalinie, vor.

 

Zu Beginn wies er darauf hin, dass die Aussage im Landesraumordnungsprogramm, die Hansalinie sei keine Logistikregion, zum Zusammenschluss der betroffenen 5 Landkreise mit  ca. 1 Mio. Einwohner und 400.000 Erwerbstätigen zu einer Interessensvertretung geführt habe. In 2011 sei dann die Wachstumsregion Hansalinie e. V. mit einem jährlichen Fördervolumen von 300.000 € gegründet worden. In 2014 werde diese europäische Förderung (EFRE) auslaufen. Es sei aber bereits jetzt festzuhalten, dass seitens der Unternehmen der Region Interesse am Fortbestehen der Kooperation bestehe.

Ideengrundlage zur Gründung der Wachstumsregion sei vorrangig die Profilierung der Region entlang der A 1 als Logistikregion und die Einwerbung von Fördermitteln gewesen.

Die Geschäftsstelle sei beim Landkreis Cloppenburg angesiedelt. Vier Netzwerke seien aktiv, das Netzwerk Kunststoffwirtschaft, das Netzwerk Lebensmittel- und Ernährungswirtschaft, das Netzwerk Logistik, in dem er auch als Netzwerkkoordinator tätig sei, und das Netzwerk Maschinen- und Anlagenbau. Die Geschäftsstelle bereite Treffen von Unternehmen mit der Wirtschaftsförderung vor und nach und sei auch für Vergabeverfahren zuständig.

Die Aktivitäten im Netzwerk Logistik seien gut darstellbar am Beispiel des Logistik- Infomobils. Hier würden mit einem als Infomobil umgebautem LKW- Auflieger Haupt- und Realschulen angefahren und Schulabgänger über Berufsfelder im Bereich Logistik, wie z. B. Berufskraftfahrer und Fachkraft für Lagerlogistik informiert. Gerade angesichts des anstehenden demographischen Wandels werde das Infomobil gut angenommen.

Im Bereich des Netzwerkes Maschinen– und Anlagenbau arbeite die Kooperation mit der Hochschule Osnabrück zusammen.

Über das Netzwerk Gemeinschaftsprojekte erfolge die Vernetzung von Betrieben ohne eine konkrete Zuordnung zu einer bestimmten Branche. Hier sei man mit einem flexiblen Messestand auf verschiedenen Messen präsent.

Die Zusammenarbeit mit den Betrieben in der Region laufe über die Beantragung der Mitgliedschaft als LOI (= Letter of Intent). Betriebe bekundeten hier in einer Absichtserklärung ihr Interesse an einer Zusammenarbeit, die sich in der Regel auf ein bestimmtes Netzwerk beziehe. Die Höhe des Mitgliedbeitrages richte sich nach der Größe des Betriebes.

 

Der Vorsitzende, Kreistagsabgeordneter Middendorf, dankte für den Vortrag.

 

Der Ausschuss für Planung und Umwelt nahm die Ausführungen zur Kenntnis.

 

Die Präsentation von Herrn Thielscher ist der Niederschrift beigefügt.