BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:V-PLA/13/064  
Art:Sitzungsvorlage  
Datum:04.06.2013  
Betreff:Neubau eines Tierseuchenkrisenzentrums
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Dokument anzeigen:  Anlage 1 Tierseuchenkrisenzentrum Dateigrösse: 207 KB Anlage 1 Tierseuchenkrisenzentrum 207 KB
Dokument anzeigen: Anlage_10 Tierseuchenkrisenzentrum Dateigrösse: 928 KB Anlage_10 Tierseuchenkrisenzentrum 928 KB
Dokument anzeigen: Anlage_11 Tierseuchenkrisenzentrum Dateigrösse: 7 KB Anlage_11 Tierseuchenkrisenzentrum 7 KB
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Dokument anzeigen: Anlage_8 Tierseuchenkrisenzentrum Dateigrösse: 6 KB Anlage_8 Tierseuchenkrisenzentrum 6 KB
Dokument anzeigen: Anlage_9 Tierseuchenkrisenzentrum Dateigrösse: 6 KB Anlage_9 Tierseuchenkrisenzentrum 6 KB

Sachverhalt:

 

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 06.11.2012 der Planung des Neubaus eines lokalen Tierseuchenbekämpfungszentrums für den Landkreis Cloppenburg grundsätzlich zugestimmt. Das Gebäude sollte aber von den Institutionen vor Ort mitgenutzt werden können.

 

Der Grundriss des geplanten Gebäudes wurde deshalb nochmals überarbeitet. Anstelle von 4 separaten Büros ist nunmehr ein Großraumbüro zur Größe von ca. 60 m² (mit mobilen Stellwänden) geplant, welches auch für Besprechungen oder sonstige Veranstaltungen genutzt werden kann. Darüber hinaus ist ein behindertengerechtes WC vorgesehen. Ferner wurden noch kleinere Änderungen hinsichtlich des Grundrisses vorgenommen (Verlegung des Eingangbereiches i. V. m. der Schaffung einer Zugangskontrollmöglichkeit, Einrichtung eines Raumes für die Reinigung und Desinfektion von Materialien und die Annahme von Proben sowie eines Raumes für die Lagerung von Probentransportkisten, der zudem als Durchreiche zwischen reinem und unreinem Bereich dient). Des Weiteren wurden die Räumlichkeiten gegenüber der ursprünglichen Planung hinsichtlich der Grundfläche um ca. 115 qm reduziert, um die Kosten möglichst gering zu halten. Eine weitere Reduzierung ist aus veterinärfachlicher Sicht jedoch nicht möglich.

 

Ferner wurden bzgl. der Bauweise sowie der Dachform verschiedene Alternativen erarbeitet:

 

Alternative 1: Massivbau mit einem Spitzdach mit 22 ° Dachneigung (Anlagen 1, 2 und 3)

Alternative 2: Stahlkonstruktion mit einem Spitzdach mit 10 ° Dachneigung (Anlagen 1, 4 und 5)

 

Eine Nutzung des Dachbodens durch die Feuerwehren für Übungszwecke, welche seitens des Ordnungsamtes begrüßt würde, ist nur bei der Alternative 1 möglich.

 

Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die verschiedenen Alternativen betragen:

 

Alternative 1 (Massivbau):

 

ohne Aufschlag für Unvorhergesehenes:                      935.451,11 € brutto (Anlage 6)

mit Aufschlag für Unvorhergesehenes:                     1.028.996,22 € brutto (Anlage 7)

 

 

Alternative 2 (Stahlkonstruktion):

 

ohne Aufschlag für Unvorhergesehenes:                      863.778,37 € brutto (Anlage 8)

mit Aufschlag für Unvorhergesehenes:                     950.156,21 € brutto (Anlage 9)

 

In den Gesamtkosten sind Kosten für die Erschließung, Außenanlagen sowie Entwässerungskanalarbeiten in Höhe von 166.763,63 € enthalten.

 

Der Preisunterschied der Stahlkonstruktion zum Massivbau ist durch stark angezogene Stahlpreise nicht so groß wie angenommen.

 

Weitere Kosteneinsparungen sind bei dem Massivbau ggf. bei schlüsselfertiger Vergabe möglich.

 

Eine weitere Verkleinerung der Grundfläche ist aus veterinärfachlicher Sicht nicht tunlich. Im Vergleich zum mobilen Bekämpfungszentrum (Grundriss – Anlagen 10 und 11) wurde das Gebäude hinsichtlich der Grundfläche bereits erheblich reduziert. Bei einer weiteren Reduzierung der Grundfläche wäre die Funktionsfähigkeit des Tierseuchenkrisenzentrums sowie eine anderweitige Nutzungsmöglichkeit erheblich in Frage gestellt.

 

Seitens der Fachämter wird die Alternative 1 favorisiert, da ein Massivbau gegenüber einer Stahlkonstruktion einen besseren Schall- und Wärmeschutz bietet, der Werterhalt eines Massivbaus wesentlich höher ist als der einer Stahlhalle, die Innenraumausstattung bei einem Massivbau nicht einschränkt wird, bei einem Massivbau mit 22 ° Dachneigung die Möglichkeit einer Mitnutzung des Gebäudes durch die örtlichen Feuerwehren gegeben ist, sich ein Massivbau ferner wesentlich besser in dem vorhandenen Bauensemble auf dem Grundstück einfügt und auch optisch besser aussieht.

 

Es ist zu entscheiden,

 

      1.            ob ein Massivbau oder eine Stahlkonstruktion errichtet werden soll.

      2.            falls ein Massivbau errichtet werden soll, ob die Gewerke einzeln ausgeschrieben werden sollen oder ob eine schlüsselfertige Vergabe erfolgen soll.

 

 

PSP-Element (Produkt)

I1.100117.500.001 Tierseuchenkrisenzentrum