Tagesordnungspunkt

TOP Ö 9: Genehmigung eines Regionalen Integrationskonzeptes der Albert-Schweitzer-Schule Cloppenburg, Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache

BezeichnungInhalt
Sitzung:28.01.2010   SCHUL/001/2010 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Vorlage:  V-SCHUL/10/004 

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Ausschussvorsitzender Lanfer recht herzlich den Förderschulrektor der Albert-Schweitzer-Schule Cloppenburg, Herrn Günter Gronemeyer.

 

Kreisoberamtsrat Deeken trug den Sachverhalt lt. Vorlage-Nr. V-SCHUL/10/004 vor.

 

Schulleiter Gronemeyer wies ergänzend zur Vorlage darauf hin, dass die Umsetzung des Konzeptes auf insgesamt 4 Jahre angelegt sei, da insgesamt 20 Grundschulen im Einzugsbereich der Albert-Schweitzer-Schule einbezogen werden müssten.

Zwar habe er an seiner Förderschule einen guten Überhang an Lehrern, für das Regionale Integrationskonzept würden jedoch noch 2 zusätzliche Lehrer benötigt. Er hoffe, dass die Landesschulbehörde diese Planstellen genehmigen werde.

 

Kreistagsabgeordneter Dr. Stuke begrüßte die Initiative der Albert-Schweitzer-Schule, etwas für die Schwächsten der Gesellschaft zu tun. Daher beantrage er, dem Regionalen Integrationskonzept der Albert-Schweitzer-Schule zuzustimmen.

 

Kreistagsabgeordneter Hans Meyer pflichtete bei, die Grundschulen im Einzugsbereich der Förderschulen in Barßel und Friesoythe hätten sehr gute Erfahrungen mit dem dortigen Regionalen Integrationskonzept gemacht.

 

Kreistagsabgeordnete Lüdders erklärte, dass sich die Lehrerinnen und Lehrer der Förderschulen innerhalb der Grundschulen integrierten und dort sehr viel mehr erreichen könnten, als in der Förderschule. Daher stimme die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag dem Antrag zu.

 

Kreistagsabgeordnete Korfhage teilte mit, dass auch die UBF - Wählergruppe im Kreistag dem vorliegenden Antrag der Albert-Schweitzer-Schule zustimmen werde. Allerdings seien 2 wöchentliche Förderschullehrerstunden pro Klasse zu wenig. Es müsse darauf gedrängt werden, dass dieses Angebot ausgeweitet werde.

 

Auf entsprechende Nachfrage des Ausschussvorsitzenden Lanfer antwortete Förderschulrektor Gronemeyer, dass in seinem Einzugsbereich ca. 80 bis 100 Schülerinnen und Schüler nach der 4. Klasse auf sonderpädagogischen Förderbedarf hin überprüft würden. 60 % dieser Schulkinder würden anschließend die Förderschule besuchen. Das Regionalen Integrationskonzept habe das Ziel, diese Quote zu senken.

Er gehe davon aus, dass die Grundstufe in der Förderschule in absehbarer Zeit wegfallen werde.   

 

Auf Antrag des Kreistagsabgeordneten Dr. Stuke beschloss der Schulausschuss einstimmig, dem Kreisausschuss zu empfehlen, dem Antrag der Albert-Schweitzer-Schule Cloppenburg, Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache, auf Genehmigung eines Regionalen Integrationskonzeptes zuzustimmen.